CHRISTIANE HEISTER
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unser team | arztprofil "Mein Weg zur Medizin"

Seit ich mich als Jugendliche mit dem Gedanken beschäftigte, was ich “einmal werden will”, war es mir am Wichtigsten, etwas Sinnvolles - etwas für andere Menschen zu tun. Meine Eltern waren beide in sozialen Berufen tätig: meine Mutter als Sozialarbeiterin, mein Vater als Krankenpfleger.

Mit 17 Jahren schloss ich die Realschule ab. Kurze Zeit darauf verstarb mein Vater, zu dem ich eine sehr innige Beziehung hatte. Nach diesem Erlebnis war es mir nicht möglich, wie eigentlich vorgesehen, in der Oberstufe weiter die Schulbank zu drücken. Ich hatte das Bedürfnis etwas “Wirkliches” zu tun - und bewarb mich beim Diakonischen Werk für den Dienst in einem Freiwilligen Sozialen Jahr. Ich wurde vormittags in der Gemeindepflege eingesetzt und gab nachmittags ausländischen Kindern Nachhilfeunterricht.

In diesem Jahr keimte in mir der Wunsch, Ärztin zu werden, denn ich kam sehr gut mit den mir anvertrauten Menschen zurecht - und sie auch mit mir. Doch bis zur Erfüllung dieses Traumes stand mir noch ein weiter Weg bevor - den ich zielstrebig, aber nicht unbedingt geradlinig beschritten habe: Zunächst musste ich mein Abitur an der gymnasialen Oberstufe absolvieren. Doch zu Beginn des zwölften Schuljahres wurde ich schwanger - und wollte dem neuen Leben in mir eine Chance geben.

Als mein Sohn ein Jahr alt war konnte ich meine Schulausbildung fortsetzen und mit dem Abitur abschließen. Um diese Zeit erkrankte meine Mutter schwer. Ich nahm sie bei mir auf und pflegte sie bis zu ihrem Tod.

Inzwischen war ich 24 Jahre alt. Mein Wunsch, Medizin zu studieren, hatte sich vertieft. Und so begann ich - trotz einiger Zweifler um mich herum - mit dem Studium. In dieser Zeit lernte ich auch meinen jetzigen Mann kennen, der ebenfalls bereits einen Sohn hatte. Unsere gemeinsame Tochter kam zur Welt, als ich 30 Jahre alt war.

Während des Studiums konnte ich mich für alle Fächer so begeistern, dass es mir schwer fiel, mich nur für eine bestimmte Richtung zu engagieren. Außerdem lagen mir alle Menschen am Herzen - egal ob jung oder alt, ob weiblich oder männlich. So lag es nahe, mich nach Abschluss meines Studiums 2005 und Erteilung der Approbation zur Ärztin, für eine Facharztausbildung in Allgemeinmedizin zu entscheiden.

Die Facharztweiterbildung dauert noch einmal fünf Jahre, in denen man in bestimmten Fachrichtungen arbeitet und Erfahrungen sammelt. Die Prüfung zum Facharzt konnte ich im Oktober 2010 erfolgreich ablegen und so konnte ich im Januar 2011 die Hausarztpraxis von Frau Dr. Naegele mitsamt ihrem netten Team in Gelnhausen übernehmen.

Mein Traum hat sich erfüllt - und das macht mich überaus glücklich. Doch auch als niedergelassene Ärztin bleibt für mich der Beruf immer damit verbunden, mich fortzubilden und meinen Horizont zu erweitern. Meine nächste Herausforderung ist auch schon in Planung: das Erreichen der Facharztzusatzbezeichnung “Naturheilkunde“.

Und jetzt möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Menschen zu danken, die mich auf meinem Weg unterstützt haben - und mein Dank gilt auch jener höheren guten Macht, an die ich fest glaube und welche in unserer abendländischen Kultur “Gott” heißt.

Christiane Heister


 

FACHÄRZTIN FÜR ALLGEMEINMEDIZIN
minizini

praxisadresse:

Löhergasse 17
63571 Gelnhausen

Tel. 06051 / 5973
Fax 06051 / 3892

öffnungszeiten:

Mo bis Fr 8-13:00
Mo + Do 15-18:00

 

Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Forever Young

Christiane Heister
Innere- & Allgemeinmediziner
in Gelnhausen auf jameda

copyright Christiane Heister | fotos: Jochen Quast www.jochenquast.de | webdesign: Ulrike Bals www.con-text.de